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Ölpreise legen weiter zu - Förderpolitik der Opec+ bleibt im Fokus
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SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Dienstag leicht gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte zur Lieferung im Juni 85,33 US-Dollar. Das waren 40 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte zur Lieferung im Mai stieg ebenfalls geringfügig um 39 Cent auf 80,81 Dollar. Am Montag waren die Ölpreise noch nach oben geschnellt, nachdem Länder des Ölverbunds Opec+ überraschend eine Drosselung der Fördermenge angekündigt hatten.
Die Notierungen für Rohöl aus der Nordsee und aus den USA waren zum Wochenstart um jeweils mehr als vier Dollar je Barrel nach oben gesprungen. Es war der stärkste Anstieg der Ölpreise seit etwa einem Jahr.
Jüngste Äußerungen aus den USA zeigen, dass die größte Volkswirtschaft der Welt gelassen auf die Förderpolitik der Opec+ reagiert. So hatte US-Präsident Joe Biden die Auswirkungen der geringeren Fördermenge runtergespielt.
Zudem hatte US-Notenbanker James Bullard gesagt, dass die Drosselung der Fördermenge den Job der Fed in der Inflationssenkung zwar nicht einfacher mache. Ein nachhaltiger Einfluss der Entscheidung sei aber noch offen. Zudem habe er die Ölpreise ohnehin bereits höher erwartet, sagte Bullard.
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